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Yersinia

Yersinia

Bakterien der Gattung Yersinia gehören zur Familie der Enterobacteriaceae, unter denen man eine Gruppe verwandter gramnegativer Stäbchenbakterien versteht, die sich fakultativ anaerob vermehren. Benannt wurden sie nach dem Schweizer Bakteriologen Alexandre Émile Jean Yersin, der 1894 in Hongkong den Erreger der Pest Yersinia pestis entdeckt hat und die erste Reinkultur der Bakterien anlegte. Außerdem entdeckte er die besondere Rolle der Ratten und der Rattenflöhe bei der Übertragung der Seuche.

In der Tiermedizin sind vor allem Yersinia pseudotuberculosis und Yersinia enterocolitica von Bedeutung.

Yersinia pseudotuberculosis kommt bei wildlebenden und domestizierten Tieren vor, vor allem bei Nagern und Vögeln. Pferde, Rinder, Schafe, Ziegen, Schweine, Hunde und Katzen können gelegentlich von Darminfektionen betroffen werden. Yersinia enterocolitica kann auch bei Nutztieren, Nagern und Haustieren Darmerkrankungen verursachen, als Krankheitserreger ist er beim Menschen von größerer Bedeutung.

Von den 11 Yersinia-Spezies sind drei von besonderer medizinischer Relevanz. Als Therapie werden bei Yersinia-Erkrankungen Antibiotika wie Ciprofloxacin, Chloramphenicol, Tetracyclin oder Cotrimoxazol eingesetzt.


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